Vollwertkost
Die Vollwertkost, bei der es sich um einen ganzheitlichen Denkansatz mit naturbelassener unverfälschter, industriell nicht veränderter Nahrung handelt, ist eher eine dauerhafte Ernährungsform als eine Diät und erst recht keine Krebs-Diät. Bei ihr werden vor allem pflanzliche Lebensmittel verwandt, die ausschließlich biologisch angebaut sind. Bevorzugt werden frische Gemüse, Kartoffeln und Früchte, wenig Fleisch, viele Kräuter und wenig Salz sowie an Fetten Butter oder reines, kaltgepresstes Pflanzenöl, keine Margarine, keine Mischfette. An Backwaren werden ausschließlich Vollkornprodukte empfohlen.
So wenig wie möglich sollten genossen werden: Konservenkost, in heißem Öl oder Fett gebratene Speisen, Zuckerwaren und zuckerhaltige Getränke, Bohnenkaffee, schwarzer Tee, Schokolade, Eier, Weißmehlprodukte, alkoholische Getränke, Schweinefleisch sowie geräucherte Fleisch- und Wurstwaren.
Essgewohnheiten umstellen
Ebenso wie bei der ovo-laktovegetabilen Kost müssen auch hier die Essgewohnheiten umgestellt werden. Die Zubereitung ist zum Teil relativ zeitaufwendig; die Beschaffung biologisch angebauter Lebensmittel ist insbesondere für die Stadtbevölkerung schwierig und teuer. Die Vollwertkost ist allerdings - solange sie nicht in extremer und einseitiger Form zugeführt wird - sicherlich gesünder als unsere derzeitige zu kalorienreiche Nahrung mit zu hohen Fett- und Eiweißanteilen. Kritikwürdig ist allerdings die Bezeichnung "Vollwertkost", da sie den Eindruck erweckt, dass eine andere Ernährungsweise nicht vollwertig ist. Das ist aber nicht der Fall. Auch andere Kostformen können den Nahrungsbedarf vollwertig decken.
Quelle: Krebsinformationsdienst des Deutschen Krebsforschungszentrums: Ernährung für Krebspatienten: Essen was schmeckt oder doch lieber Diät? ;Deutsche Krebshilfe e.V.: Ernährung bei Krebs – Die blauen Ratgeber
| 1.Ernährung und Entstehung von Brustkrebs |
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Bisher ist die Rolle der Ernährung noch unklar. Eindeutige Beweise für einen Einfluss der Ernährung auf das Brustkrebsrisiko gibt es bislang nicht. mehr |
| 2.Ernährungsempfehlungen |
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Frauen mit Brustkrebs benötigen in der Regel keine spezielle Ernährung. Sie sollten jedoch darauf achten, möglichst nährstoffreich zu essen. mehr |
| 3."Krebsdiäten" |
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Ob bestimmte „Krebsdiäten" das Tumorwachstum hemmen können, ist äußerst fraglich. Grundsätzlich ist jede extreme und einseitige Kostform schädlich für die Gesundheit. mehr |
| 4.Ovo-laktovegetabile Kost |
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Die ovo-laktovegetabile Kost enthält kein Fleisch, keinen Fisch. Eier dürfen gegessen werden im Gegensatz zur laktovegetabilen Kost, bei der Eiweiß nur in Form von Milch und Milchprodukten erlaubt ist. mehr |
| 5.Vollwertkost |
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Die Vollwertkost, bei der es sich um einen ganzheitlichen Denkansatz mit naturbelassener unverfälschter, industriell nicht veränderter Nahrung handelt, ist eher eine dauerhafte Ernährungsform als eine Diät und erst recht keine Krebs-Diät. mehr |
| 6.Alkohol |
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Für den Brustkrebs sind Zusammenhänge zwischen Alkoholkonsum und Krebsrisiko denkbar, allerdings bislang nicht erwiesen. mehr |
| 7.Vitamine |
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Hochdosierte Vitamin C-Gaben werden in der Literatur empfohlen. Hierdurch soll Krebswachstum vermieden, ja bestehendes Krebswachstum sogar beeinflusst werden. mehr |
| 8.Enzyme |
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Diät-Therapien mit Enzymen sollen die Behandlungsergebnisse einer Krebstherapie verbessern. Über deren Sinn lässt sich streiten. mehr |
| 9.Ernährung |
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Leider lässt sich die Vermehrung von Blutzellen mit einer bestimmten Ernährung kurzfristig nicht wesentlich beschleunigen. mehr |
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